Das brennende Aquarium

 

 

Vierteiliger Schauspielabend nach Texten von Rober w. Laing

Eine Produktion des STAATSTHEATER COTTBUS

PREMIERE am 18. November 2017

REGIE: Max Schumacher, Matthias Horn und Angelika Zacek

BÜHNE: PASCALE ARNDTZ

Fotos von Pascale Arndtz und Marlies Kross

rbb kulturradio, 20. November 2017

von Frank Dietschreit

"...Wir sehen drei verschiedene theatralische Handschriften und Herangehensweisen an immer dasselbe, nur minimal variierte Textmaterial. Auch die Bühne ist, bis auf kleine Details und Verschiebungen, fast immer gleich: auf einem weißen Podest ein weißes Sofa, ein weißer Couchtisch, ein paar weiße Stühle. Nur die beiden Schauspieler schlüpfen in immer neue Rollen und Kostüme....

(Der Autor) Laing hat einmal gesagt, geglückte Kommunikation sei so unwahrscheinlich wie ein brennendes Aquarium. Doch der Satz wird nicht ausgesprochen, er ist nur als vieldeutiges Bühnen-Requisit ständig dabei. Über der Szenerie schwebt den ganzen Abend ein Aquarium unter der Decke, darin: zwei schöne, sich zärtlich umspielende, große Fische, denen das ganze Gerede, Getue und Gezappel der Menschen herzlich schnuppe ist: kann man gut verstehen."

 

Lausitzer Rundschau, 20. November 2017

Sprachlosigkeit in drei Teilen

von Renate Marschall

"...Ein Text, zwei Schauspieler, drei Regisseure und ein Paradoxon - das brennende Aquarium. Darin zwei Fische. Besagtes Aquarium ist Teil des minimalistischen Bühnenbildes (Pascale Arndtz) und hängt an der Decke - Interessante Konstruktion übrigens. Auf der Bühne eine Couch, ein Tisch, Stühle, die an der Wand hängen und bei Bedarf als Sitzgelegenheiten dienen... mehr braucht man für ein Aquarium nicht, in dem sich zwei Menschen fast ebenso sprachlos wie Fische bewegen.

Die Schauspieler...arbeiten mit zum Teil wiederkehrenden Texten. Wie sie das machen, ist beeindruckend und zeigt, was schauspielerisches Können, was Theater vermag..."

 

 

 

 

 

 

 

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